Zweite Reise Tag 7: Lucia Ramirez

Heute habe ich die gepflasterten Straßen von Ciudad Vieja in Montevideo erkundet. Der historische Charme der Kolonialgebäude mit ihren verblassten Fassaden und aufwendigen Eisenbalkonen bildete die Kulisse für meinen Tag. Dazwischen lagen Galerien für zeitgenössische Kunst, die mich in die Gegenwart zurückholten.
Während meiner Erkundung traf ich in einem urigen Café die lokale Künstlerin Lucia Ramirez. Ihre lebhaften Gemälde von Montevideos Straßenlandschaften schmückten die Wände. Lucia erzählte mir bei einer Tasse reichhaltigem uruguayischem Kaffee von ihrem Werdegang. Sie findet Schönheit im Alltäglichen und verwandelt es in Kunst. Ihre Liebe zu Montevideo war spürbar. Jede Anekdote, die sie erzählte, zeichnete ein lebendiges Bild der Stadt, genau wie ihre Kunstwerke.
Inspiriert schlenderte ich entlang der La Rambla, wo der Rhythmus des Rio de la Plata im Einklang mit dem Puls der Stadt spielte. Das Nebeneinander von Alt und Neu, von Ruhe und Trubel war faszinierend.
Als die Sonne unterging, tauchte sie die Stadt in ein goldenes Licht. Ich dachte über Lucias Worte nach. Montevideo sprach mich wegen seiner Mischung aus Geschichte und Moderne an. Heute ging es nicht nur ums Sehen, sondern auch ums Erleben und Verbinden, was meiner Reise als Künstlerin eine weitere Dimension verlieh.
- Aanya