Dritte Reise Tag 56: Feder auf dem Wasser

Heute habe ich beschlossen, ein paar ruhige Stunden am Phewa-See zu verbringen und eine Bootsfahrt in der warmen Sonne zu genießen. Als ich in das kleine Holzboot stieg, überkam mich ein Gefühl der Ruhe. Der See war ruhig, seine Oberfläche kräuselte sich sanft im leichten Wind, und die fernen Gipfel des Annapurna-Gebirges spiegelten sich perfekt im klaren Wasser.
Langsam ruderte ich zur Mitte des Sees, wo die Geräusche der Stadt in den Hintergrund traten. Die Stille wurde nur durch gelegentliche Vogelstimmen und das rhythmische Plätschern des Ruders unterbrochen, das durch das Wasser glitt. Ich hielt einen Moment inne und ließ das Boot treiben, während ich die Spiegelung der schneebedeckten Berge bewunderte, die so lebendig und real wirkten.
Eine Weile lang schloss ich die Augen und atmete einfach nur die kühle, frische Luft ein, während ich mich tief mit der Schönheit um mich herum verbunden fühlte. Als ich schließlich zum Ufer zurückkehrte, fühlte ich mich erfrischt und inspiriert, und mein Kopf war bereits voller Ideen für mein nächstes Werk. Dieser Ort hat etwas Magisches an sich, ein Gefühl der Ausgeglichenheit und Ruhe, das ich in meiner Kunst einfangen möchte.